In ARTIS, der Zeitschrift für neue Kunst schreibt Anne
Rüegsegger:

?Was unserem Auge als feste Materie erscheint, wird
bei zunehmender Vergrösserung immer aufgelöster- und
um eben diese Erkenntnis geht es Sus Heiniger, wenn
sie die abstrahierten Formen von auf dem Wasser
spielenden Lichtreflexen auf die Leinwand bringt. Die
stilisierten Wellen heben sich durch unterschiedliche
Farbgebung von einander ab, wobei sich die Künstlerin
in der Regel auf zwei Farben beschränkt (..). Hier
scheinen die beiden Farben ( aufgehelltes Japangelb
und Hellgrau) einander in ihrer Luftigkeit und
Flüchtigkeit noch zu verstärken. Sei es nun lodernd
wie das Feuer oder flüchtig wie ein Luftwirbel - immer
geht es Sus Heiniger darum, auf der Leinwand
symbolhaft
die Bewegung und Veränderung wiederzugeben, welcher
der Kosmos im Grossen wie im Kleinen unterworfen ist.?